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Die hohe Gerichtsbarkeit für härtere Strafen hatten allerdings zunächst die Herren von Wart, später die Markgrafen von Hachberg–Sausenberg und ab 1503 deren Erben, die Markgrafen von Baden-Durlach. Die geistliche Betreuung Sallnecks oblag — zumindest seit der Reformation — der großen Pfarrei des Nachbarorts Tegernau. Die evangelischen Einwohner der Gemeinde gehören noch heute zur Tegernauer Kirchengemeinde, die römisch–katholischen dagegen zur Pfarrei Hausen im Wiesental. Doch in Sallneck selbst gibt es keine Kirche. Sallnecks Kinder besuchten die Schule zuerst in Tegernau, bis das Dorf Mitte des 18. Jahrhunderts einen eigenen Schulmeister anstellte. Dessen Gehalt war allerdings so klein, dass er zum sogenannten "Umessen" gezwungen war. Hierbei musste er täglich auf einem anderen Hof verköstigt werden.

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Doch 1768 schafften die Behörden diesen für arme Berggemeinden typischen Brauch ab. 1775 ermöglichte dann der markgräflich genehmigte Bau eines ersten eigenen Schulhauses den Betrieb einer regulären Nebenschule im Dorf. 1857 wurde das Sallnecker Schulhaus dann baulich aufgestockt, und 1961 bekam der Ort ein gänzlich neues Schulgebäude. 1972 wurde die kleine Einrichtung allerdings der Grund– und Hauptschule von Tegernau eingeliedert.

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